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Aachener Geschichtsverein
 
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Veranstaltungen


Relikte der Vergangenheit in Bonn – Von der Residenz zum Regierungsviertel

Mittwochs-Fahrt: 28. Juli 2010

Samstags-Fahrt: 31. Juli 2010

Leitung: Dr. Holger Dux

Abfahrt 9.00 Uhr (Haltestelle Sandkaulstraße, Nähe Sporthaus Drucks); Rückkehr gegen 19.00 Uhr

Fast keine Stadt hat innerhalb eines überschaubaren Zeitraums einen so großen Wandel über sich ergehen lassen wie Bonn. Die barocke Epoche verbindet man mit der prachtvollen und festlichen Residenz der Kölner Kurfürsten, die unter anderem in Poppelsdorfer Schloß gelebt haben.

Unweit des historischen Stadtkerns ließen sich die Kurfürsten eine Wasserburg erbauen. Unter Kurfürst Joseph Clemens wurde daraus ein Lustschloß. Die Zeiten der großen Feste sind längst vorbei. Heute sind hier Institute der Universität zu finden.

In der direkten Nachbarschaft entstanden unter der Leitung der preußischen Baumeister wie Ernst Friedrich Zwirner (1802-1861) und August Dieckhoff (1805-1891) weitere Akademiegebäude, deren sorgfältig wiederhergestellten Fassaden ein Bild der frühen Preußenzeit im Rheinland wiederspiegeln.

Ein Abstecher in die Südstadt: das „Frankenbergerviertel„ von Bonn, belegt einmal mehr, wie sich aus dem kleinen Provinzstädtchen das Mekka der Rentiers entwickelte.

Der zweite Teil des Tages ist einem Besuch des ehemaligen Regierungsviertels gewidmet. Wasserwerk und Langer Eugen, Bundeshaus und Palais Schaumburg sind Gebäude, die jedem Bundesbürger geläufig sein müssten. Das verträumte Universitätsstädtchen gegenüber vom Siebengebirge avancierte mit Gründung der Bundesrepublik zur Hauptstadt. Ein Provisorium, das sich erst im Laufe der Zeit seine repräsentativen Bauten schaffen konnte. Der Bundestag nutzte die ehemalige Pädagogische Hochschule, die SPD-Zentrale war in alten Baracken untergebracht und der Bundespräsident empfing die Staatsgäste in einer ehemaligen hochherrschaftlichen Villa. Ein Höhepunkt wird die Besichtigung des von dem Münchner Architekten Sep Ruf gebauten Kanzlerbungalows sein.

Mit dem Umzug nach Berlin tauchten Fragen über Fragen auf nach der weiteren Nutzung der Gebäude. Denkmalpfleger debattieren darüber, ob man das ganze Stadtviertel unter Denkmalschutz stellen soll. Heute werden viele Gebäude von UN-Behörden genutzt. Überall entstehen Neubauten, deren Finanzierung Bonn einmal mehr in das Licht der Schlagzeilen gebracht hat.

„Bonn ist eine Stadt,„ so schrieb 1790 Joseph Gregor, „deren überaus reizende Lage nur gesehen und empfunden, aber nicht beschrieben werden„ kann.

Bitte nehmen Sie für den Besuch im Regierungsviertel den Personalausweis mit.

Anmeldungen bitte über Redline-Travel mit dem nachfolgenden Vordruck (Reisepreis : 30,00 €).

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