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Aachener Geschichtsverein
 
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Veranstaltungen


Die Aachener Mauerringe

Vortrag: Der Aachener Mauerring – Eine baugeschichtliche Betrachtung zur Stadtmauer vom Neubau bis zur heutigen Bestandssicherung

Referent: Dr. Holger Dux

Zeit: Freitag, 8. März 2013, 19.00

Ort: Haus Löwenstein am Markt

Aachener Bürger hatten, wie auf dem Gemälde im Treppenhaus des Rathauses zu sehen ist,

[Hier in einer Wiedergabe auf einer Aachener Ansichtskarte]

Kaiser Barbarossa geschworen, rund um die Stadt, und zum Schutz der Krönungsstätte der Deutschen Könige, eine Stadtmauer zu errichten.
Von ihr sind nur wenige Reste erhalten geblieben, denn die Stadt dehnte sich aus und so musste man schon 100 Jahre später mit dem Bau der zweiten Stadtmauer beginnen.
Sie verlief in etwa am heutigen Alleenring, hatte eine Länge von 5,5 Kilometern und zahlreiche Tore und Türme. Anders als in Rothenburg o.d. Tauber oder Dinkelbühl, war der Gürtel, der mehrfach für die neu entwickelten Waffen modernisiert werden musste, irgendwann nur noch hinderlich. Die Kosten für den Erhalt standen in keinem Verhältnis zur Militärischen Bedeutung. Und doch waren es geschichtsbewusste Aachener, die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert für den Erhalt von Ponttor, Marschiertor und Bastei eingesetzt haben.
Der stete Wandel einer Stadt lässt sich an einer Stadtmauer sehr schön verdeutlichen. Dabei waren die Befestigungsanlagen schon immer einer Attraktion. Für die Menschen ihrer Erbauungszeit waren sie stolzer Ausdruck ihrer Wehrhaftigkeit und ihres Wohlstands. In der Gegenwart ist der Verlauf der abgebrochenen Mauern und Wälle eine wichtige Grüne Lunge für alle Bewohner geworden.“