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DAS LAND VON RODE ERKUNDEN ANHAND VON HISTORISCHEN KARTEN

Vortrag: DAS LAND VON RODE ERKUNDEN ANHAND VON HISTORISCHEN KARTEN

Wann: Dienstag 19. Februar 2019, 19.00 Uhr

Wo: Eurode Business Center, Eurode-Park 1 in Herzogenrath/Kerkrade

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wohl möglich:
cg.scholtens[at]t-online.de

Organisation: Stiftung Eurode 2000+ und Hub Bibliothek Kerkrade
Es gibt genügend Parkplätze an beiden Seiten des Gebäudes.

Olaf Op den Kamp, Autor des Buches „Natuurlijk Kerkrade, beleef de groene gemeente Kerkrade“ hält einen Vortrag über die Entwicklung und die Nutzung der Landschaft um Abtei Rolduc. Das Land von Rode, die Umgebung von Abtei Klosterrade, besser bekannt unter dem Namen Abtei Rolduc, hat eine ganze Geschichte hinter sich. Diese ist seit der Gründung der Abtei im Jahre in 1104 gut dokumentiert, unter anderem in den Annales Rodenses, den Jahrbüchern der Abtei. Durch die Verbindung dieser geschichtlichen Informationen mit historischen Landkarten entsteht ein deutliches historisch-geografisches Bild davon, wie diese Umgebung bis zum Beginn des Bergbauzeitalters ausgesehen hat. Im 12. Jahrhundert gab es hier noch ausgedehnte Wälder, wozu auch der Meinweide-Wald gehörte. Diese wurden aber damals auch schon intensiv benutzt, um Vieh zu hüten, Schweine zu mästen und Holz zu sammeln. Auf den umliegenden Ländereien wurde Roggen und Gerste angebaut, ebenso wie Linsen, Bohnen und Erbsen. Die Schafherden zogen über den Grünen Weg zur Schevermonderheide und zum Teutelebroch. Im 18. Jahrhundert übernahm die Abtei den Bergbau und das ist auch an der Erweiterung und Erneuerung des Gebäudes zu erkennen. Und nicht nur die Abtei selbst veränderte sich, sondern auch die gesamte Umgebung. Der Bergbau brachte auch eine starke Zunahme der Bevölkerung in Kerkrade mit sich, wodurch ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Umgebung der Abtei zugebaut wurde und sich die Landschaft innerhalb eines halben Jahrhunderts völlig veränderte.