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Scherptor in der Barbarossamauer

Den Namen hatte das Scherptor von dem früheren Namen der Straße, die vom ehemaligen Markt zwischen dem heutigen Domvorplatz und dem Grashaus durch dieses Tor in Richtung Süden aus der Stadt heraus führte. Die heutige Annastraße hieß damals platea acuta = scharfer Platz oder scharfe Straße. In der Mundart wurde daraus die Scherpstraße und das Scherptor. Dieser Name wurde nicht erst 1972 wegen einer gleichnamigen Straße im neuen Ortsteil Horbach aufgegeben, sondern kam nach Errichtung des Klosters zu Heiligen Anna langsam aus dem Gebrauch.

Baugeschichtlich gesehen gehört das Scherptor in die staufische Zeit.

Kurzzeitig konnte man bei den Kanalarbeiten auf der Grabensohle auch Teile des südlichen Flankierungsturmes sehen. Der Kanal berührt den vorderen Torbau wohl an der südlichen Seite des Tordurchganges, von dem derzeit noch große Teile sichtbar sind.

Der Lageplan ist nicht genordet, sondern zeigt oben die Annastraße und unten die Mörgensgasse und die Rosstraße. Vor dem Tor setzt sich der Alexianergraben nach links in den Löhrergraben fort. An der südlichen Außenseite des recht breiten Löhergraben saßen die in Aachen als Löhrer bezeichneten Gerber. Sie wurden über einen Spliß des Paubaches mit ausreichendem Wasser für ihren Produktion versorgt. Der Graben vor der Barbarossamauer war an dieser Stelle mit Wassser gefüllt. Weitere Erläuterungen können Sie sich hier herunterladen:

Download-Scherptor

Artikel von Richard Pick über das Scherptor

Aus den nachfolgenden Fotos ist hoffentlich zu erkennen, daß vermutlich das staufische Mauerwerk auf der Ostseite des Vortores frei gelegt ist.

Abb. 1

Abb.2

Abb3.

Abb. 4

Abb. 5

Abb.6