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Riesenandrang bei der Eröffnung der Ausstellung von "Bier & Wir"

Das vorstehende Foto zeigt einen Teil der vielen Besucher bei der Vernissage am Abend des 14.10. 2017. Es wurden 800 Bier-Fans gezählt.

Die Internetseite zur Ausstellung

Zitat aus den Informationen des Museums:

Wasser, Hefe, Hopfen, Malz – das sind die Zutaten, aus denen seit Jahrhunderten eines der beliebtesten Getränke der Welt gebraut wird: das Bier. So simpel die Zutaten sind, so groß ist die Vielfalt. Auch in Aachen gab es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Brauereien, die dem deutschen Reinheitsgebot bei der Herstellung ihrer Produkte folgten. Degraa, Decker, Walfisch, Aachener Bürger Bräu – einst in aller Munde, sind die alten Aachener Biermarken heute verschwunden und damit auch ein bedeutendes Stück Kultur- und Wirtschaftsgeschichte unserer Stadt.

Die Ausstellung im Centre Charlemagne erzählt anhand von vielen spannenden Exponaten die besonderen Geschichten der Bierbrauer, Gastwirte und natürlich der trinkfreudigen Gäste in den zahlreichen Aachener Kneipen und Lokale.

Hier ein paar eigene Bilder:

Der Porzellankopf vom Schnappverschluß einer Bierflasche des „Aachener Bürgerbräu“ mit einer 3stelligen Telefonnummer wurde nahe des Dreiländerecks gefunden.

Das Flaschenetikett des „Bürgerbräu“ wurde von einem Sammler sorgfältig aufbewahrt.

Die Brauereigaststätte „Treppchen“ in der Pontstraße zieht bei einem Karnevalsumzug mit.

Man hatte sogar eine eigene Ansichtskarte.

Die Ausstellung thematisiert auch das Bierbrauen in den gut 30 Klöstern und Beginenhöfen Aachens. Bildliche Belege dazu sind rar.

Das Flaschenetikett stammt trotz des schönen Namens aus der nachabteilichen Zeit.

Der Landbauinspektor Cremer hat allerdings einen Situationsplan der Gebäude, Höfe und Gärten des Aachener Ursulinerklosters („Plan des Klosters mit Nebenräumen“, StA Aachen Pläne K 92) aufgenommen, in dem die Gebäude analog der älteren Mefferdatispläne dargestellt sind. Zusätzlich sind ein Garten mit einem Gartenhaus und mit dem ehemaligen Brauhaus an der südöstlicher Ecke des Elisengartens eingetragen.