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Karten zur städtebaulichen Entwicklung Aachens

Anfang des 20. Jh. erstellte der Landeskonservator Rheinland für den historischen Atlas der Rheinlande die erste Karte der Altstadt Aachen (später abgedruckt bei Klapheck, Die Baukunst am Niederrhein, Bd. 1, Düsseldorf 1915/16), die 1924 von Eduard Arnold für die von Huyskens herausgegebene „Aachener Heimatgeschichte“ erheblich angereichert wurde.

Die Rekonstruktion auf der Grundlage des Urkatasters (um 1820) wurde auch in die von Aubin und Nießen herausgegebene verkleinerte Auflage des historischen Atlas der Rheinlande wieder geben. Diese haben wir für diese Seite farblich nachbearbeitet.

Die wichtigsten Gebäude, zumeist Kirchen und Klöster, das Rathaus und das „Große Haus von Aachen“ sind mit dunkler Signatur hervorgehoben. Die Straßen sind farblich hell und die Gärten, Wiesen und Freiflächen grün ausgelegt. Die mit Ausnahme der nördlichen Stadtteile sehr dicht besiedelte Altstadt innerhalb der staufischen Mauer ist in kräftigem Rot und die Siedlungsentwicklung der äußeren Stadt entlang der Radialstraßen in einem blassen Rot wieder gegeben. Deutlich sichtbar wird die Bedeutung dieser Verkehrsachsen als Lebensadern für das Wachsen der Stadt. Nur die äußere Königstraße macht hier eine Ausnahme. Hier war die Wiederbesiedlung nach dem großen Stadtbrand von 1656, der diese Straße als nächstes nach der Jakobstraße erfaßt und vernichtet hat, nicht in Gang gekommen. Die sehr starke Steigung der Straße mag mit dazu beigetragen haben. Offensichtlich war aber auch der Verkehr über die alte VIA REGIA über den Königshügel und den Schneeberg an Gut Melaten vorbei in Richtung Maastricht nach der Eroberung dieses Landstriches durch die protestantischen Generalstaaten nach 1630 stark zurück gegangen. Bald darauf mauerte man das äußere Königstor sogar zu und brach die Zugbrücke ab, wie man auf einer Zeichnung dieses Tores von Cassas erkennen kann.

Die entsprechende Karte von Eduard Arnold hat Peter Packbier coloriert, überarbeitet und erheblich angereichert. Hier können wir nur eine Fassung mit geringer Auflösung als Bilddatei zeigen. Bei der Bearbeitung wurden die Angaben und Schreibweisen von Arnold übernommen, auch wenn diese von historischen oder aktuellen Fassunge3n abweichen.

Wem diese Auflösung nicht genügt, kann sich hier die PDF-Fassung (etwa 16 MB) herunter laden:

hier

Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausstellung in der Sparkassenfiliale Komphausbadstraße, in der auf speziellen Themenkarten mit den drei Zeitschnitten 200 n. Chr., 1820 und 2010 unser Aachen als Wasserstadt präsentiert wird:

hier weitere Informationen