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Heinzelmännchen, Hinzenmännchen, Römermännchen im rheinischen Sagenschatz

Im Pfarrbezirk von St. Peter liegt die Hinzengasse, die früher auf den Hinzenturm zulief. Nach Christian Quix (St. Peterspfarrkirche, S. 19 ff.) wurde der Straßenname um 1320 Heynsgas, um 1445 Heycengaiss und um 1460 Heynen-Gasse geschrieben. Im Kölntorgrafschaftsbuch ist ebenfalls um 1460 der Name als „Heyntzengasse“ geschrieben.

Spätestens im 19. Jh. gab es eine sagenhafte Überlieferung von kleinen Kobolden, die man in Aachen aber nur als belästigende, den Bürgern Gaben abnötigende und nachts feiernde und lärmende Plagegeister erlebt haben will.
Aachener Hinzenmännchensage:

Ganz anders war es in Köln, wo sich die Heinzelmännchen zum Wohle des Kölner Gewerbes nützlich machten, bis ihnen eine neugierige Kölnerin zu sehr auf den Pelz rückte.
Kölner Heinzelmännchensage:

Recht unspezifisch, aber ebenso weit verbreitet ist die Sage von den Gressenischer Römermännchen, die man mit dem im Gressenicher Ländchen bezeugten vorgeschichtlichen Bergbau in Verbindung bringt.

zur Homepage für den Gressenischer Sagenkreis

Auf der vorstehenden Seite finden Sie auch etwas zu den Eschweiler Bergmännchen bei Killewittchen. Die vergleichbare Variante der Bergmännlein aus dem Kohlscheider Bergbaugebiet wurde in den 30er Jahren in den Heimatblättern des Landkreises Aachen abgedruckt:

Die Kohlscheider Bergmännlein