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Aachener Geschichtsverein
 
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Erlebnis der Bergbaugeschichte auf einer Haldentour durch den Nordkreis

Gegen die große Tour aus dem Angebot der Städteregion Aachen bestehen keine Bedenken, da sie auch die landschaftlich reizvollen Tallandschaften von Broichbach und Wurm einbezieht. Hilfreich ist das Knotenpunktsystem des NRW – Radroutennetzes. Ralf Oswald folgt bei seinen Routenvorschlägen konsequent dem Knotenpunktsystem des NRW-Radroutennetzes. Die NRW – Radrouten und die Knotenpunkte sind in alle neueren Fahrradkarten und die Navigatiobnssystem übernommen worden. Seine große Haldentour bewegt sich zwischen den Knotenpunkten 62, 63 (Alsdorf), 27, 25, 18, 20, (Broichbachtal bis Herzogenrath), 22, 42, 35, 36, 61 (Wurmtal bis Palenberg), 37, 32, 53, 54 (Übach bis Baesweiler ) und 58, 59, 61 (Alsdorf).

Vorstehende Übersicht zeigt die wichtigsten Zechen des östlichen Wurmreviers.

Wir empfehlen von Aachen aus die Anreise per Euregiobahn bis zur Station Alsdorf-Busch.

Von da geht es über den Eisenbahnweg, die Herzogenrather Straße und die Konrad-Adenauer-Allee bis zum ENERGETICON südlich von Schacht Wilhelm, wo 1930 das schwere Grubenunglück mit 274 Toten stattfand. Die Stadt Alsdorf und der LVR entwickeln hier einen Veranstaltungs- und Kulturort, den man auf Anfrage besichtigen und für Veranstaltungen – auch private – mieten kann (Träger: gemeinnützige GmbH ENERGETICON).
Internetseite ENERGETICON

Das ENERGETICON wird mit und mit als Museum für Bergbaugeschichte ausgebaut. Die bis zur Jahrhundertwende zurückreichenden Bauten und Anlagen stehen unter Denkmalschutz. Im Außengelände befindet sich weiteres Ausstellungsgut, z.B. Zechenlokomotive und Anhänger.

Der bei der Haldentour umfahrene Bereich zwischen Merkstein, Baesweiler und Alsdorf ist in der obigen Routenkarte farblich etwas stärker hervor gehoben. Der Routenvorlag ist mit roten Punkten markiert. Unsere kleine Haldentour bewegt sich übrigens zwischen den Knotenpunkten 28 (Alsdorf Busch), 29, 30 (Merkstein), 31 (Altmerberen), 54 Baesweiler (Stadt; an der Halden und im offenen Feld in Richtung Alsdorf fehlen noch Knotenpunkte) und 58, 59, 61, 62 (Alsdorf).

Die Konrad-Adenauer-Allee fährt man nach Besuch des ENERGETICON wieder zurück bis zum Kreisverkehr und fährt am ehemaligen Ledigenheim vorbei auf der gegenüberliegenden Seite in den Geh- und Radweg hinein (die ehem. Bahntrasse in Richtung Grube Adolf wird derzeit neu für Radfahrer ausgeschildert). Diesem folgt man bis zur Geilenkirchener Straße (L 232) in Merkstein. Man kann entweder gegenüber der Einmündung des Radwegs in die L 232 mittelbar zur Bonhoefferstraße über die Fröbel- und die Streiffelderstraße fahren oder direkt in die Bonhoefferstraße ein wenig nach links versetzt. Von der Bonhoefferstraße geht es nach rechts über die Floeßerstraße entlang dem ehemaligen Bergwerksgelände (hier die Halde der Zeche Adolf) .

Eine Zufahrtmöglichkeit besteht in Höhe der Adolfstraße nach links. Bitte achten Sie auf die Öffnungszeiten des Vereins „Bergbaudenkmal Adolf“.
Internetseite des Verein für das Besucherzentrum der Merksteiner Grube Adolf

Der Verein hat liebevoll Objekte zum Zechenalltag und Leben im Revier zusammen getragen. Den Alltag eines Bergmanns schildert ein kleiner Aufsatz aus den Heimatblättern des Landkreises:
Download UNTER TAGE

Sollten Sie wider Erwarten aus den 1940 veröffentlichten Beiträgen zur Bergbaugeschichte mehr als hin und wieder das zeittypische Vokabular feststellen, bitten wir um Hinweis. Wir nehmen dann die Datei aus dem Netz:
Download Beiträge aus dem Steinkohlenrevier

Wir veranschaulichen den Vorgang der Grubenfahrt durch eine Tafel mit einer schematischen Zeichnung eines Förderturms und zwei Bildern aus einer Waschkaue (die allerdings zu Alsdorf gehören).

Von Besucherzentrum der Merksteiner Zeche

geht es über die Adolf- und Humboldtstraße wieder bis zur L 232 (Geilenkirchener Straße), die wir hinter der Sportanlage nach rechts in den Wirtschaftsweg „Neumerberen“ verlassen. Vor der neuen Straße nach Alsdorf gelangt man mit einem Schwenk nach rechts auf die Brücke und setzen in der alten Baumallee bis Altmerberen fort. Am Ende der Allee stoßen wir auf ein Wegekreuz.

Vom Kreuz kommen wir nach links um das Gutsareal mit dem dichten Baumbestand herum auf den Herzogenrather Weg, der zur Baesweiler Halde der Zeche Carl-Alexander führt. Am westlichen Fuß der Halde befindet der Aufstieg zur Aussichtsplattform mit einem fantastischem Weitblick.

In den modernen Bauten lädt die Gastronomie zur Pause ein.

Wir empfehlen von hier aus nicht den als NRW Radroute ausgeschilderten Weg durch Baesweiler und entlang der B 57. Suchen Sie sich den Weg Richtung Alsdorf über das freie Feld, obwohl die Wirtschaftswege arg im Zickzack verlaufen. Der Kilometer weit sichtbare Förderturm der ehemaligen Grube Anna erleichtert die Orientierung.

Nach Alsdorf hinein gelangt man durch die Anliegerstraße „Auf dem Kamp“, die bis zur Burg führt. Die Räume der Burg werden derzeit noch stärker zur Nutzung durch die Bürger ausgebaut .

Über die Burg- und Körnerstraße gelang man zur zentralen Kreuzung („Am Denkmal“). Die Rathausstraße führt in Richtung Aachen zur Euregiobahn-Station Annapark.

Routenvorschläge zur Rückfahrt nach Aachen finden Sie auf der Beschreibung der Fahrradsommerroute 2011.

Fahrradsommer 2011

Der Artikel zur Bergbaugeschichte