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Die Pröpste und Dekane des Aachener Marienstiftes

Das jetzige Domkapitel Aachen geht auf die Stiftskanoniker des Aachener Marienstiftes und dieses auf die in der karolingischen Pfalzkapelle Aachen gestiftete Abtei zurück. Im Hochmittelalter entstammten die Würdenträger des Stiftes, insbesondere die Pröpste, in aller Regel dem deutschen Hochadel, zum Teil sogar der Königsfamilie, wie z.B. Philipp von Schwaben, der nach dem Tode seines Bruders auf seine geistlichen Würden verzichteten und selbst zum König gekrönt wurde. Die Pröpste dienten in jener Zeit oft dem königlichen Hof als Vorsteher der Kanzlei. Häufig wurden sie Reichsbischöfe. So wurde der Heilige Engelbert Erzbischof von Köln und Konrad von Querfurt Bischof von Würzburg und Hildesheim. Ihre Namen haben sich seit dem 10. Jh. überliefert, wenn auch die verschiedenen in Aachen tradierten Listen der Dignitäre der kritischen wissenschaftlichen Überprüfung hinsichtlich der Amtszeiten und Reihenfolge nicht immer standhalten. Eine umfassende wissenschaftliche Publikation steht noch aus.
Eine erste Publikation erfolgte bei Christian Quix, Codex Diplomaticus Aquensis, 1. Bd. Aachen 1840, 2. Bd. Aachen 1841. Erich Meuthen hat die Geschichte der Aachener Pröpste bis zum Ende der Stauferzeit der bislang gründlichsten Arbeit untersucht (ZAGV 78, 1966/67, S. 5-95).
Sie können sich hier die Reinschrift einer Abschrift des 18. Jh. im Privatbesitz herunter laden:
Reinschrift
sowie hier die deutsche Übersetzung:
deutsche Fassung
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