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Aachener Geschichtsverein
 
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Online-Beiträge


Auch der Fußballsport hat eine Geschichte.

Die eigene Internetseite des Vereins ist zwar in erster Linie auf aktuelle Informationen ausgerichtet. Der Verein ist sich jedoch auch seiner über 100jährigen Tradition bewußt:
Alemannia-Aachen-Homepage

Die Anfänge des Spielbetriebs lagen auf dem Kasernengelände der Marienthaler Kaserne, von der wir nachfolgend eine Abbildung und einen Planausschnitt auf dem Stadtplan des Majors Rappard von 1860 wieder geben:

In der Zeit vor dem I. Weltkieg war die Stadt bestrebt, rund um die Stadt Gelände zur Schaffung von Spielgelegenheiten bereit zu stellen.

Nachfolgend sehen Sie Planausschnitte sowie einzelne Fotos mit den Spielplätzen, wobei die Grundstücke nach Größe und Zuschnitte (noch) nicht am regelgerechten Fußballbetrieb orientiert sind:

an Siegel


Südlich des Platzes an Siegel lag direkt am Gillesbach die Sportanlage des Königlichen Kaiser Wilhelm Realgymnasiums. Das Fachwerkhaus im Hintergrund ist deutlich auf dem Foto zum Spiel Alemannia-Viktoria Ratingen aus der ersten regulären Spielsaison 1904/05 wieder zu erkennen. Es hat möglicherweise an der freien Fläche im Stadtwald gestanden, die auf der nachfolgenden Karte südlich von Siegel mitten im Wald zu erkennen ist.

im Stadtwald

am Panneschopp

an der „Crefelderstraße“ (Tivoli)



Hier investierte der Verein später selbst zur Schaffung einer für Fußballspiele besser geeigneten Spielstätte. Das zweite Foto entstammt dem Spiel Alemannia-Walthamstow Avenue vom 28.3.1910

und am ehemaligen Zoologischen Garten.



Hier fanden Spiele auf dem Gelände der Radrennbahn statt, deren frühere Lage auf dem invertiert wieder gegeben Kartenausschnitt von etwa 1905 in der nordwestlichen Ecke des Zoologischen Gartens genau zu erkennen ist. Zu dieser Spielstätte gibt es ein Foto des Spiels Alemannia-Duisburger FK 99 aus dem Jahre 1902.

Die Entwicklung der Sportstätten bis in die 30er Jahre ist aus einem Stadtführer von Prof. A. Huyskens ersichtlich:



Übrigens hat auch die RWTH Aachen schon früh auf eine sportliche Betätigung der akademischen Jugend Wert gelegt. Nach Niederlegung des Bahnhofs Templerbend entstand dort, nur wenig vom Hauptgebäude entfernt, mit Stiftungsmitteln eine Turnhalle und ein Sportplatz.

Wir danken dem Archivar der Alemannia, Herrn Lutz van Hasselt, für die Überlassung der Mannschaftsbilder.